Resilienz durch Beziehungen? Cyberkrisenmanagement in kritischen Infrastrukturen
Anjana Cordes
Resilienz durch Beziehungen? Cyberkrisenmanagement in kritischen Infrastrukturen
Organisationen im Bereich der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) sind zunehmend Ziel von Cyberangriffen, die ein umfangreiches Krisenmanagement erfordern. Sind KRITIS-Betreiber von Cyberangriffen betroffen, handeln sie jedoch nicht isoliert, sondern agieren als Teil eines Netzwerks aus Partner, Dienstleistern und Behörden. Externe Beziehungen spielen somit eine wichtige Rolle: Sie können in diesem Kontext entweder zusätzliche Schwachstellen erzeugen, oder entscheidend zur Krisenbewältigung beitragen. Unsere Ergebnisse beruhen auf einer qualitativen ethnografischen Studie in deren Rahmen die Bewältigung einer Cyberkrise über mehrere Monate begleitet wurde. Zentrales Ergebnis unserer Studie ist ein Rahmenmodell, das die zentralen Akteure und bestehenden Abhängigkeiten während der Krisenbewältigung gegenüberstellt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Resilienz kritischer Infrastrukturen nicht nur innerhalb einer Organisation entsteht, sondern maßgeblich durch ihr Netzwerk aus externen Beziehungen geprägt wird.
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